welche Baukosten es gibt

Denkt man an den Bau eines Hauses oder sogar an eine Villa, so geht dieser Gedanke unweigerlich auch mit dem Gedanken an die damit verbundenen Baukosten einher. Dabei fallen sicherlich erst einmal die Kosten für das Grundstück und das Gebäude ins Auge. Diese Kosten machen zwar einen Großteil der gesamten Baukosten aus, sind jedoch noch längst nicht alle. Weiterhin fallen Baunebenkosten, Erschließungskosten, Herrichtungskosten und Ausgleichsabgaben an.

Die Baukosten

Zu den Baukosten für die Konstruktion des Bauwerks zählen dabei zunächst einmal die Erdarbeiten. Damit ist an erster Stelle der Aushub der Baugrube gemeint. Des Weiteren muss der Baugrund verbessert werden, in den meisten Fällen ist hierbei das Legen einer Drainage von Bedeutung, aber auch Bodenplatten werden häufig benötigt.

Der Rohbau macht einen weiteren Teil der reinen Baukosten für die Konstruktion des Hauses aus. Damit sind alle Beton- und Maurerarbeiten an diesem gemeint. Weiterhin lässt sich eine Gruppe für die Dacharbeiten bilden. Dazu gehören die Kosten für das Dachgerüst, die Dachfenster und die Eindeckung des Dachs. Ebenfalls müssen Dichtungen mit zu diesen Dacharbeiten gerechnet werden.

Weitere Baukosten sind die Kosten für Einbauten, wie die Treppen, Fenster und Türen und nicht zu vergessen die sanitären Einrichtungen, wie Toilette, Badewanne und Dusche (exkl. Duschvorhang). Diese Kosten kann man in ihrer Höhe entsprechend beeinflussen, indem man sich für günstige Fenster und Türen entscheidet. Man kann auch auf einer Bad Austellung, ausschau nach günstigen Designer Badmöbel und Designer Waschbecken halten um evtl. den einen oder anderen Euro zu sparen.


Die Baukosten für die Außenanlagen fallen vor allen Dingen an, wenn der Garten entsprechend gestaltet werden soll. Die Wege zum Haus fallen darunter und die Hofeinfahrt, sowie evtl. Stellplätze für die Autos der Familie.

Baunebenkosten

Die Baunebenkosten beinhalten gleich eine ganze Reihe unterschiedlicher Kosten. Zuerst einmal sind hier die Maklergebühren zu nennen, die etwa drei bis sechs Prozent des Kaufpreises zuzüglich der gesetzlichen Mehrwertsteuer ausmachen. Diese Kosten kann man umgehen, wenn man direkt von privat kauft, was aber nur selten möglich sein wird. Des Weiteren hat man Kosten für den Notar und die Grundbucheintragung zu tragen. Diese machen etwa 1,5 Prozent des Kaufpreises des Grundstücks aus. Hinzu kommt die Grunderwerbssteuer, die nochmals mit 3,5 Prozent zu Buche schlägt. Zusätzlich muss das Grundstück vermessen werden, wodurch weitere Kosten entstehen und die Kosten für die Finanzierung des Bauvorhabens sind ebenfalls einzukalkulieren. Diese kann man durch geschickte Verhandlungen mit der Bank entsprechend nach unten korrigieren.

Erschließungskosten

Einen nicht unerheblichen Teil der Baukosten machen auch die Erschließungskosten aus. Zu ihnen zählen die jeweils anteiligen Kosten für den Bau und die Verlegung von Abwasserkanälen, Strom-, Gas-, Fernwärme-, Wasser- und Telekommunikationsanlagen. Des Weiteren muss man anteilig für die Straßen und Wege zahlen, besitzt man ein Grundstück. Auch diese Kosten zählen zu den Erschließungskosten.

Herrichtungskosten

Zu den Herrichtungskosten muss man alle Kosten zählen, die zur Vorbereitung des Bauvorhabens anfallen. Insbesondere zählen der Abbruch von bestehenden Gebäuden, die Altlastenbeseitigung und evtl. notwendige Rodungen zu diesen Kosten, die man immer mit einkalkulieren sollte.

Ausgleichsabgaben

Zu den Ausgleichsabgaben gehören fast alle übrigen Kosten. Typische Beispiele dafür sind die Ablösungen für Stellplätze oder auch die Pflanzung von Ersatzbäumen, die durch die Rodung gepflanzt werden müssen. Kostenlose Anzeigen inserieren.


Die Baukosten sind also sehr vielfältig, sodass man diese genau kalkulieren und keinesfalls so rechnen sollte, als würden sie nur aus dem Kaufpreis des Grundstücks und des Hauses bestehen. Außerdem sollte man sich VOR dem Bau seines Eigenheimes Gedanken über die Baufinanzierung machen und woher man ein Kredit bekommt.